Wie die Ausbildung zum Erlebnispädagoge *in
Dein Leben verändern kann

Lebensverändernd?

Meinen die das wirklich ernst?!

Das denkst Du jetzt vielleicht. Und damit hast Du ganz recht. Denn auf Facebook und Instagram wirst Du regelrecht in jeder zweiten Anzeige mit „lebensverändernden“ Online-Kursen bombardiert. Wir wissen also, wie inflationär das Wort gerade im Netz kursiert.

Dennoch haben wir uns für diesen Titel entschieden. Wohl wissend, in welches Licht das diesen Text jetzt vielleicht rücken mag.

Wieso wir es trotzdem getan haben?

Weil der „lebensverändernde“ Charakter eine Eigenschaft der Erlebnispädagogik an sich ist. Wir wollen Dich hier also nicht davon überzeugen, wie unsere Ausbildung zum Erlebnispädagoge *in, Dein Leben verändern wird. Sondern wir möchten Dir zeigen, wie das Setting der Erlebnispädagogik die Leben der Menschen formt, die mit ihr in Kontakt kommen.

Es geht hier darum, Dir einen Ausblick zu geben, was die Erlebnispädagogik in Deinem Leben bewirken kann 🙂

Bist Du bereit?

Gut!

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt

Über Deine eigenen Grenzen hinauswachsen

Damit Du unsere Gedankengänge zur Ausbildung besser verstehen kannst, möchten wir mit Dir einen kleinen Abstecher in unsere Anfänge der Erlebnispädagogik machen. Du wirst Dich jetzt vielleicht gleich wundern, wenn Du unsere bahnbrechende Erkenntnis von damals lesen darfst, aber manchmal versteckt sich die Weisheit halt in ganz simplen Feststellungen.

Bevor ich Dir erklären kann, wieso die Ausbildung in der Erlebnispädagogik lebensverändernd für Dich sein kann, ist es wichtig, dass Du ein paar grundsätzliche Dinge über die Erlebnispädagogik klar hast.

Das wichtigste zuerst:
Erlebnispädagogik wirkt!

Und zwar wirkt sie

Zumindest hatten wir das während unseres Studiums so in den Lehrbüchern gelesen und von unserem Professor Kösel gehört.

Als mein Geschäftspartner Leif und ich dann in 1998 N.E.W. gründeten, kamen wir nach und nach in den Genuss, die Wirksamkeit der Erlebnispädagogik live in der Praxis (und mit jeder Menge Begeisterung) zu beobachten:

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt
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  • Menschen, mit vermeintlicher Höhenangst klettern plötzlich gesichert gigantische Schwarzwaldtannen hoch….
  • Kinder, die behaupten sich von Gemüse übergeben zu müssen, verschlingen Unmengen an leckerem Feta-Gemüsetopf…
  • Jugendliche, mit panischer Angst vor Insekten, tragen Schnecken von der Mitte der Straße an den Wegesrand, damit sie nicht vom Traktor überfahren werden…

Zu dieser Zeit waren wir oft erst mal happy, dass unser Setting funktionierte. Erwachsene und Kinder nahmen unsere erlebnispädagogischen Aktionen und Herausforderungen an, hatten ihren Spaß damit und wir fühlten uns in unserer Rolle als Leiter bestärkt.

Im Laufe der Jahre wiederholten sich diese Phänomene hundertfach! Auf jeder Klassenfahrt. Beim Teamtraining. Beim Wandertag mit der Schulklasse… immer wieder konnten wir beobachten, wie Menschen über ihre Grenzen hinauswachsen.

Irgendwann wussten wir, dass das alles kein Zufall sein kann. Nach jahrelangem Lesen von der Wirksamkeit der Erlebnispädagogik, durften wir es endlich hautnah selbst mit Gruppen erfahren: Es entstand aus unserer Praxis heraus die Gewissheit, dass die Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt.

Nach dieser anfänglichen Begeisterung, DASS unserer Arbeit mit N.E.W. einen Effekt auf Menschen hat, die sich uns anvertrauen, wollten wir es schnell genauer wissen. Aber WIESO wirkt die Erlebnispädagogik lebensverändernd?

Dazu nahmen wir die Wirksamkeit der Erlebnispädagogik genauer unter die Lupe. Wir wollten wissen: Was ist es, was die Erlebnispädagogik mit den Menschen macht?

In welchen Bereichen die Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt

So entstand unsere eigene Liste der Wirkfelder der Erlebnispädagogik. Zum Glück mussten wir da nicht unnötig tief graben. Anders gesagt, es brauchte keine komplexen, vergeistigten Theoriemodelle.

Sondern wir mussten einfach unsere Teilnehmer*innen vor- und nach unseren erlebnispädagogischen Aktionen beobachten. Und nichts eignete sich dazu besser, als unsere Ausbildung Erlebnispädagogik. Denn hier verbrachten wir schließlich über 6 – 9 Monate an 28 Fortbildungstage Zeit mit den Menschen.

Dadurch kamen wir auf so banale Feststellungen wie:

  • Erstens: Körperkontakt wirkt!
  • Zweitens: Natur wirkt!
  • Drittens: Bewegung und Körpererfahrung wirkt!

…um nur einige wenige zu nennen.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt
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Natürlich begnügten wir uns nicht mit dem Wissen um diese Wirkfelder und mit der Erkenntnis, was da in der Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt. Wir waren neugierig und wollten verstehen, »wie« unsere erlebnispädagogischen Module mittels dieser Wirkfelder auf die Menschen einwirken.

Dabei kamen wir zu der übergeordneten Erkenntnis, dass diese »Einwirkungen« stets mit dem oftmals neuen Erfahren und Erleben des eigenen Selbst zu tun hat!

Yeah, wir hatten den erlebnispädagogischen Stein der Weisen entdeckt: Erlebnispädagogik ist Selbsterfahrung. Erlebnispädagogik ist Persönlichkeitsentwicklung pur!

Deine Hauptaufgabe
als Erlebnispädagoge *in

Ok, uns war schnell klar, dass wir damit nicht vor die Presse treten sollten, wissend, dass wir zumindest vor der Fachwelt nur ein müdes Gähnen provozieren würden. Schließlich wurden dazu ja schon tausende von Fachbüchern publiziert und Theorien aufgestellt.

Allerdings war es für uns selbst ein wichtiger Lernprozess. Die Erkenntnisse bilden bis heute die Grundlage unseres Schaffens und unserer Motivation:

Wir begleiten Menschen durch Veränderung!

Das ist unsere primäre Aufgabe als Erlebnispädagogen. Und Das ist Dein Auftrag als angehende Erlebnispädagoge *in.

Zu wissen, dass wir Menschen, dabei begleiten, während sie selbst tief in sich hineinblicken, hat uns in unsere Verantwortung gebracht.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt
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Und diese Verantwortung nahmen wir sehr ernst: Uns war schnell klar, dass es in unserer Ausbildung und unserer Erlebnispädagogik generell das Postulat der Freiwilligkeit braucht. Somit konnten wir die Verantwortung an die Teilnehmenden zurückgeben:

  • »Schau, wie weit Du gehen willst!«
  • »Spür hinein, wie tief Du schauen willst!«

Auch war uns in diesem Zusammenhang wichtig zu erkennen, dass die Veränderungen bei den Menschen durch sie selbst geschieht. Die Entwicklung geschieht in ihrem je eigenen System. Wir mussten nicht durch irgendwelche Eitelkeiten und Größenwahnsinnsfantasien. Etwa zu denken, diese Veränderungen hätten was mit uns und unserer ach so tollen Leitungsrolle zu tun.

Um besser einzuordnen, was da eigentlich geschieht waren für uns damals die Postulate der Systemtheorie sehr wertvoll. Zum Beispiel Menschen als autopoietische Systeme zu sehen.

Das heißt, sich selbst organisierende Systeme, die nicht irgendwie von außen (also etwa von uns) umorganisiert werden, sondern in ihrer Autonomie wertgeschätzt werden können.

Aber zurück zu unserer vielleicht etwas provokanten lebensverändernden Überschrift. Als wir damals die Ausbildung zur Erlebnispädagogik konzipierten, war uns schnell klar, dass der Selbsterfahrungsanteil in der Ausbildung einen großen Raum bekommen muss. Womit wir bei DEM grundlegenden Aspekt unserer Ausbildung angelangt sind und weshalb die Ausbildung in der Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt!

Die Grundphilosophie unserer Ausbildung

Menschen, die zukünftig andere Menschen durch Veränderung begleiten möchten, sollten sich selbst erst mal durch eine tiefergehende Wandlung begleiten dürfen.

Erlebnispädagogik ist also immer damit verbunden, Dich auf eine Veränderung Deiner Persönlichkeit einzulassen. Denn das ist die grundlegende Art, wie Erlebnispädagogik auf die Menschen wirkt.

Schon die Teilnehmer *innen unserer ersten Ausbildungsgruppen, damals in 2005, durften diesen Zauber des persönlichen Prozesses erleben. Erlebnispädagogik bedeutet sich auf den Weg machen. Dich selbst besser kennen lernen. Dich selbst neu zu verstehen. Dein Wesen eine Schicht tiefer zu erforschen, als das in Deinem Alltag möglich ist.

Klar, das kann auch schon mal ganz schön intensiv werden.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt
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Außerdem ist es nicht unbedingt etwas, das jede*r bei ihrer Anmeldung zu unserer Ausbildung auf dem Schirm hat. Schließlich gibt es auf dem Ausbildungsmarkt genügend Angebote, bei denen man auch genau um diese Innenschau und das „im Prozess mit sich selbst sein“ drum herum kommt 😉

Deshalb war uns von Beginn an klar, dass wir Vorgespräche mit möglichen Interessierten führen müssen, damit gegenseitige Erwartungen besprochen und geklärt werden konnten.

Seither fallen in jedem Vorgespräch irgendwann die Fragen:

  • Hast Du Lust auf diesen Selbsterfahrungsanteil, dem wir der Erlebnispädagogik zuschreiben?
  • Bist Du neugierig auf Dich selbst?
  • Wie sehr bist Du interessiert, Dich neu kennen zu lernen?

Dank Deiner Mitstreiter*innen wirkt Erlebnispädagogik lebensverändernd

Das Tolle an diesen Vorgesprächen ist, dass Du Dich auf eine Gruppe wundervoller Menschen freuen darfst! Denn dank dieser Interviews finden letztendlich nur die Teilnehmer*innen in unsere Ausbildung, von denen wir wissen, dass sie Interesse an sich selbst haben.

Mit solchen Gruppen in der Natur einzutauchen und tolle Aktionen im Sinne unserer Wirkfelder durchzuführen, lässt diesen Zauber entstehen. Wenn wir Menschen uns erlauben, unsere Herzen zu öffnen, weil wir in einem geschützten Rahmen von Menschen mit gleicher Bereitschaft sind, entsteht ein tiefgreifender Dialog, der unserem tiefen Bedürfnis nach sozialer Vernetzung gerecht wird.

Diese Gruppen- und diese Ausbildungszeit stellt dadurch eine Basis dar, die Nährboden für Veränderungswünsche sein kann. Wenn die Teilnehmenden nur einen Hauch von Veränderungswünschen mitbringen, fällt dieser Samen auf besten Boden und darf in die Welt wachsen. Wir durften schon Zeuge sein von Lebensveränderungen in dieser Zeit, die kaum zu fassen waren!

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt

Die wahre Geschichte von Paul

Ich mag Dir wenigstens eine dieser Geschichten erzählen, bei der Erlebnispädagogik lebensverändernd gewirkt hat. Danke an Paul (dessen Namen wir hier verändert haben), dass wir seine Geschichte verwenden dürfen!

Eines Tages stellte sich Paul vor. Er saß im Vorgespräch bei uns und erzählte von seiner Motivation und seinen Wünschen zur Ausbildung: Paul hatte vordergründig ein rein privates Interesse, Lust auf Natur und erlebnisreiche Aktionen. Für uns ist es immer stimmig, wenn die Menschen nicht nur aus beruflichen Gründen in die Ausbildung wollen, sondern auch was für sich selbst tun wollen. Paul rannte also offene Türen ein.

Natur bewegt...

Zudem machten die Schilderungen aus seinem aktuellen Leben ein schönes Gesamtbild. Er war gut situiert in seinem Job, verbeamtet und stand scheinbar hinter seinem Beruf. Er war frisch verheiratet mit einer Arbeitskollegin und sie renovierten gerade ein Haus für ihre gemeinsame Zukunft. Beim Eröffnungsblock arbeiteten wir in der Natur mit den Biografien der Teilnehmenden. Dabei entsteht ein erstes »sich zeigen« und gegenseitiges Aufmerksamkeit-Schenken.

Doch während dieser Biografiearbeit verließ uns Paul! Wir konnten mit ihm noch kurz sprechen und erfuhren von depressiven Phasen in letzter Zeit. Infolgedessen war es ihm nicht möglich, in diese Offenheit zu gehen mit den anderen Teilnehmenden. Er überlegte sich sogar, die Ausbildung ganz abzubrechen. Natürlich nahmen wir seine akute Krise ernst und ließen ihn gehen. Allerdings überredeten wir ihn zu einem kleinen Abschiedsritual in der Gruppe. Die anderen kannten ihn gerade mal eineinhalb Tage. Dessen ungeachtet war sehr viel Empathie in der Runde und alle hatten den Wunsch, ihn wieder zu sehen.

Lebensveränderung…

Beim nächsten Block war Paul wieder dabei! Er sprach von möglicher beruflicher Veränderung und ersten Gesprächen darüber mit seinen Eltern. Mit der Zeit wurden ihm die Gruppe und die offene, herzliche Stimmung unter den Menschen immer wichtiger. Vielleicht erlaubte er sich in diesem Setting, sich selbst und seinem eigentlichen Wesen immer näherzukommen.

Bei einem nächsten Ausbildungsblock erzählte er von seinem Zerwürfnis mit seinen Eltern. Er hatte sich getraut, sich seinen Eltern zu zeigen. Aufgrund seiner Andeutung aus dem Beamtenjob raus zu wollen, brachen seine Eltern die Kommunikation mit ihm ab. Ihm wurde in den letzten Monaten deutlich, dass, abgesehen von der finanziellen Sicherheit, einiges in seinem Job fehlte. Er wünschte sich einfach eine sinngebende Herzensarbeit mit Menschen.

Beim folgenden Block sprudelte es abends am Lagerfeuer aus ihm heraus: Paul saß da mit einem breiten Lächeln und erzählte von seiner Kündigung.

Doch das war noch nicht seine ganze Geschichte!

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DAs Leben ist wie Tag und Nacht...

Jetzt kommt‘s…

Nach seinem letzten Ausbildungsblock gab es auf seiner Heimreise einen Zugausfall und er fand sich am Boden sitzend in einem komplett überfüllten Ersatzzug wieder. Dort am Boden sitzend lernte Paul eine Frau kennen mit demselben Job den er gerade an den Nagel gehängt hatte. Es funkte zwischen den beiden und sie tauschten Nummern aus. Also ging Paul nach Hause und trennte sich von seiner Frau. Wenige Zeit später bewarb sich Paul als Erziehungshilfe in einem Kindergarten und wurde dort angenommen. Außerdem erzählte er noch von einem sehr schönen offenen Gespräch mit seinem Vater.

An diesem Abend am Lagerfeuer saßen wir da in unserer Gruppe, mit nach unten geklappten Unterkiefern, heulten und klatschten gleichzeitig und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus! Pauls Geschichte ist ein klarer Beweis dafür, dass Erlebnispädagogik lebensverändernd wirkt!

Eine Reise zu Dir selbst

Klar, das Leben schreibt die Geschichten und nicht eine erlebnispädagogische Ausbildung. Trotzdem stellt die Ausbildung bei uns auch immer eine eigene Reise zu sich selbst dar. Dementsprechend darf Mensch auch damit rechnen, auf sich selbst zu stoßen und in eine neue Wahrhaftigkeit zu gelangen.

Wundervoll sind aber auch die scheinbar unauffälligen Lebensschritte, die im Innern gegangen werden. Die weder große Geschichten entstehen lassen, noch in großer Runde erzählt werden.

Für manche Teilnehmenden ist es neu, diese Innenschau zu betreiben. Mehr zu erzählen als „es geht mir gut“ oder „es geht mir nicht so gut heute“. Du kennst das vielleicht auch: Oftmals haben wir das gar nicht kennengelernt oder hatten keine Rollenvorbilder, die uns das vorgelebt hätten. Nämlich in seinen Gefühlen zu sein, diese auszudrücken, zu hinterfragen und anderen darüber zu berichten.

Jetzt könnte man ja auch erwidern, dass das im Rahmen einer Therapie ja ganz wichtig und wertvoll sei, aber nicht im erlebnispädagogischen Kontext. Demgegenüber müssen wir uns aber auch gewahr werden, welch intensives Erleben wir aktiv mit unseren scheinbar so harmlosen Spielen, Aktionen, Natursportarten, Teamtasks und Natursettings provozieren.

Die Reise zu Dir selbst...
Und manchmal steht das Leben Kopf...

Zur Innenschau:
Eine praktische Übung für Dich

Wir können die Menschen nicht an die Ränder ihrer Komfortzonen begleiten und sie dort im kommunikativen Regen stehen lassen. So häufig eröffnen wir ein Erleben an je eigenen Grenzen bei den Teilnehmenden. Es muss dabei nicht mal das klassische Bild einer Kletteraktion bemüht werden, wenn die Kletternde plötzlich mit ihren Ängsten in der Höhe konfrontiert wird.

Unsere erlebnispädagogischen Settings sind voll von möglichen Erlebnissen, die man als „banal“ bezeichnen kann, die aber je nach Person schnell am eigenen System rütteln können. So bieten wir im Rahmen unserer Ritualetage in der Ausbildung für die, die wollen eine Fastenzeit an.

Für manche Teilnehmer *innen ist die Vorstellung für eine bestimmte Zeit nichts zu essen, eine echte Herausforderung. Auch wenn es nur für einen halben Tag ist.

Wenn Du noch nie gefastet hast, lade ich Dir hier und jetzt ein, lies diesen Block zu Ende und erlaube Dir, erst nach 24 Stunden wieder zu essen. Direkt nach dem letzten Wort beginnt Deine Fastenzeit.

(Solltest Du, während Du diese Zeilen liest, gerade Deine Chipstüte am Leeren sein, führe nicht noch einmal die Hand in die Tüte!) 😉

Schau, dass Du genügend trinkst.

Dann wirst Du auf jeden Fall überleben, versprochen. Aber schau auch, was diese Kleinigkeit des Verzichts mit Dir macht.

  • Beobachte Dich und Deine ganzen inneren Stimmen, was sie Dir sagen oder wie sie Dich wieder zur Vernunft bringen wollen.
  • Und hoffentlich ist da auch jemand, dem oder der Du von diesem kleinen erlebnispädagogischen Experiment a la N.E.W. berichten kannst.

Garantiert hast Du mehr zu erzählen als »es ging mir gut« oder »es ging mir nicht so gut damit« 😉

Berichte uns gerne in den Kommentaren.

Outdoorküche gehört dazu!

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