Erlebnispädagogik und Ökologie

Gehen Erlebnispädagogik und Ökologie zusammen? Unsere Antwort: Auf jeden Fall.

Hier erfahren Sie, was wir tun, um unsere Klassenfahrten, Ferienlager und andere erlebnispädagogische Aktionen auch in der praktischen Umsetzung nachhaltig, ökologisch und umweltschonend durchzuführen.

Wir geben in Sachen Umwelt und Ökologie unser bestes. Gleichzeitig achten wir auf sozialverträgliche Preise unserer Klassenfahrten.

N.E.W. Philosophie zur Umwelt

Menschen allen Alters besinnen sich durch Erlebnispädagogik zurück auf Ihre natürlichen Lebensraum. Unsere Idee dabei: Wenn wir erst einmal erlebt haben, wie schön die Natur ist und wie sie uns schenkt, entwickeln wir ganz von selbst den Wunsch, sie zu schützen.

Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen beginnen aus unserer Sicht beim Handeln jedes Einzelnen. Unser Engagement fokussiert sich darauf, Menschen wieder ihre Heimat in der Natur näher zu bringen. Denn nur wenn wir erfahren haben, wie wertvoll unser ursprünglicher Lebensraum ist, werden wir im Alltag von selbst die Initiative ergreifen, um zu seinem Schutz beizutragen. Damit packen wir Nachhaltigkeit an den Wurzeln an: In den Köpfen und Herzen jedes Einzelnen.

N.E.W. is(s)t vegetarisch

Tierische Lebensmittel belasten die Umwelt. Immer mehr Studien belegen diese einfache Tatsache. Fleisch hat dabei eine besonders schlechte Ökobilanz, hier eine Studie aus dem Jahr 2019 dazu. Jährlich kochen und essen mehr als 4.500 Menschen mit N.E.W. Unser größter Hebel in Sachen Ökologie ist also nahe liegend, oder? Vegetarisches Essen leistet demzufolge einen großen Beitrag zum Umweltschutz, wie diese Studie aus 2013 zeigt.

Deshalb legen wir legen bei unseren Aktionen Wert auf möglichst fleischarme Kost in überwiegend saisonal-regionaler Bioqualität, ohne gleich dogmatisch zu sein. In der vegetarischen Verpflegung sehen wir unseren wichtigsten Beitrag zur Ökologie. Gleichzeitig wollen wir durch eine wertschätzende Küche das Bewusstsein für rundum gutes und gesundes Essen schärfen.

Bei N.E.W. wir vegetarisch und vegan gekocht, als Beitrag zur Ökologie unserer Erlebnispädagogik.
Unser ökologischer Fussabdruck ist noch nicht perfekt, wie unser Landrover Defender beweist.

(Noch) nicht perfekt: Unsere Umweltsünden

Doch um es gleich vorweg zu nehmen: Wir sind auch in Hinblick auf Ökologie und Umweltbewusstsein (noch) nicht perfekt. Ein paar Beispiele? Einzelstücke unserer Kleinbusflotte haben es noch nicht mal bis zur grünen Umweltplakette geschafft und Teile der Geschäftsführung fahren gar mit einem Landrover Defender durch die Gegend! Die Mülltrennung im Büro klappt auch nicht immer und unser Server läuft 24h am Tag.

Unsere ökologischen Bemühungen

Sie sehen also, wir sind keine tadellosen Umweltkönige *innen… Doch wir werden von Tag zu Tag besser!

Deshalb wollen wir Ihnen hier ein paar Hinweise, erste Schritte und Intentionen unserer Arbeit in Sachen Erlebnispädagogik und Ökologie vorstellen.

Hofläden

Wir kooperieren wir bei unseren Einkäufen mit lokalen Bauernläden in und um Freiburg und Mainz. Zum Beispiel bei der Bio-Gärtnerei Neuland , bei der Gärtnerei Hiss oder beim Kartoffelhof Becker in Mainz.

Biogroßhandel

Wir kaufen (ganz unökonomisch, dafür ökologisch) beim Bio-Großhändler Rinklin möglichst viele Nahrungsmittel in Bio- und Fairtradequalität für unsere Klassenfahrten, Ferienfreizeiten und Seminare.

Foodsharing

Angebrochene Lebensmittel wandern nach unseren Aktionen nicht etwa in den Müll, sondern in die WGs unserer Trainer *innen oder zum lokalen Foodsharing.

Faires Banking

Wir wickeln unsere Geldgeschäfte unter anderem über eine alternative Ökobank ab. Die GLS-Bank spekuliert nicht mit Geld an den internationalen Finanzmärkten, sondern gibt Kredite an nachhaltige Unternehmer*innen in Deutschland, z. B. auch an die Schönauer Stromrebellen.

Ökostrom

Unser Headoffice in Freiburg saugt atomfreien Strom von den Schönauer Stromrebellen.

Faire Textilien

Statt Billigshirts für 3€ zu nehmen, besteht unsere Arbeitsbekleidung aus 100% Bio-Baumwolle. Sie wurde mit großer Rücksicht auf faire Arbeitsbedingungen durch die Firma STANLEY/STELLA produziert. Jährlich bestellen wir hier über 200 T-Shirts, 70 Hoodies und 100 Mützen als Arbeitskleidung für unsere Erlebnispädagogen *innen.

BNE Akteur

Wir sind seit 2016 Akteur bei BNE, dem Unesco-Weltaktionsprogramm, und betreiben „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“.

CO2-Ausgleichszahlungen

Die Fluganreise zu unserer Fortbildung nach Griechenland kompensieren wir durch die Förderung von Klimaschutzprojekten bei Atmosfair.

Interne Arbeitsgruppe

Seit 2011 gibt es eine interne Arbeitsgruppe „N.E.W. und Ökologie“. So entwickeln wir weitere Ideen zur Verbesserung unseres ökologischen Fußabdrucks und setzen sie um.

Energievision 2050

Zusammen mit unserem Partner Multivision veranstalten wir eine Klassenfahrt zum Thema “Back to the Future – Zurück zur Natur”. Schwerpunkt ist die Rückbesinnung zur Umwelt und Natur und einem einfachen Leben mit keinem oder nur eingeschränkten Zugang zu Energieformen wie Strom, Wärme etc.

Fridays for Future

Wir gehen mit auf die Straße: Denn es ist nicht unser Erbe, das wir zerstören, sondern das der nachfolgenden Generationen.

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