Jonas Beisenwenger
Jg. 1989
Er ist unglaublich dankbar, dass er in der Natur der Schwäbischen Alb aufwachsen durfte. Zwischen Wacholderheiden und Felsen begann seine Geschichte. Mit acht oder neun nahmen ihn seine Eltern mit auf die „Schofwoid“, eine Schafweide auf der Albhochfläche. Dort brachte ihm sein Vater bei, Feuer zu machen – und er sammelte voller Begeisterung Holz, als wäre es seine wichtigste Aufgabe. Abends wurde musiziert: Gitarre, Klarinette, Gesang. Zwischen Funken und Musik lernte der kleine Jonas selbst zu singen und Klarinette zu spielen.
Mit zehn begegnete er seinem ersten großen Mentor im Bereich Erlebnispädagogik. Woche für Woche trainierte er Judo und Selbstverteidigung – im Schnee, im Matsch, im Gras. Bis zum Schwarzgurt mit 21 blieb er dran. In der Schule liebte er Biologie und Geographie, beim Fußball wurde er meist zuletzt gewählt. Doch draußen in der Natur fühlte er sich stark.
Nach seinem Lehramtsstudium arbeitete er als Lehrer, Lernbegleiter und Erlebnispädagoge. 2018 machte er seine Ausbildung zum Erlebnispädagogen, heute steht er auf drei Standbeinen: eigene Projekte, Arbeit an Schulen und das Leben nah an Erde und Garten. Aktuell macht er die Ausbildung zum Wildnispädagogen.
Er liebt es, Kinder und Jugendliche in ihr eigenes inneres Feuer zu begleiten – beim Feuer machen ohne Streichhölzer, beim Spurenlesen oder beim achtsamen Kämpfen. Abends erzählt er am Feuer Geschichten von Rothirschen, vom Dschungel in Südamerika oder von seiner Fahrradreise bis nach Spanien – einen Monat ohne Geld.
Er liebt seine Arbeit. Und sein Herz ist offen für jeden Menschen – egal, was er oder sie im eigenen Rucksack trägt.
Jonas ist bei N.E.W. als erlebnispädagogische/r Trainer*in auf Klassenfahrten, Tagesaktionen und Ferienfreizeiten im Einsatz.





