Marie Petermann

Jg. 2003

Marie sammelt keine Briefmarken – sie sammelt Geschichten, Begegnungen und Momente, die bleiben. Nach dem Abitur zog es sie erst einmal weit weg: Für acht Monate lebte sie in Indien und machte dort ihr FSJ in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Zwischen bunten Straßen, intensiven Begegnungen und einer Reise durch das riesige Land wuchs ihre Begeisterung dafür, Menschen wirklich kennenzulernen – mit all ihren Geschichten, Perspektiven und Lebenswegen.

Zurück in Deutschland arbeitete Marie in der persönlichen Assistenz und begleitete einen Mann im Rollstuhl durch den Alltag: gemeinsam musizieren, spazieren gehen, lachen, unterstützen – echte Verbindung statt bloßer Routine. Doch lange an einem Ort bleiben? Das war noch nie so ganz ihr Ding.

Also ging es weiter nach Taizé, in eine ökumenische Gemeinschaft in Frankreich, wo sie mit internationalen Freiwilligen lebte, arbeitete und das besondere Miteinander vor Ort mitgestaltete. Danach warteten schon die nächsten Abenteuer: mit dem Wohnwagen und ihren Geschwistern quer durch Frankreich und Spanien, später weiter nach Thailand.

Irgendwann führte ihr Weg nach Berlin, wo sie heute Soziale Arbeit studiert und seit zwei Jahren in einer WG lebt. Dort liebt sie das bunte Stadtleben genauso wie spontane Gespräche in der Küche, Theaterproben mit ihrer Gruppe oder einfach unterwegs zu sein und Neues zu entdecken.

Und trotzdem zieht es sie immer wieder hinaus in die Welt. Letztes Jahr kehrte sie für ein Tanz- und Theaterprojekt mit Kindern und Jugendlichen nach Indien zurück – eine Zeit, die sie tief berührt hat. Dieses Jahr ging es weiter nach Kuba auf Studienreise, wo sie Einblicke in soziale und kulturelle Projekte bekam, und danach noch nach Mexiko.

Neben dem Studium begleitet Marie Seminare für FSJler*innen – für deutsche wie internationale Jugendliche und Erwachsene. Außerdem babysittet sie gerne und genießt die Zeit mit Kindern, vielleicht auch, weil sie inzwischen schon fünffache Tante ist.

Am liebsten ist Marie draußen unterwegs. Auf Reisen könnte sie stundenlang Tiere beobachten, Landschaften entdecken oder einfach die Natur auf sich wirken lassen. Für sie ist draußen sein mehr als nur Freizeit – es ist ein Ort zum Lernen, Nachdenken, Austauschen und Wachsen. Genau diese Atmosphäre liebt sie auch auf Seminaren und Klassenfahrten.

Ab Ende März startet Marie ihr Praxissemester bei N.E.W. – und freut sich schon jetzt auf neue Begegnungen, gemeinsame Abenteuer, spannende Lernräume und viele besondere Momente unterwegs.

Marie ist bei N.E.W. als Erlebnispraktikantin auf Klassenfahrten, Tagesaktionen und Ferienfreizeiten im Einsatz.

Erlebnispraktikantin Marie Petermann hat Spaß beim Praktikum beim N.E.W. Institut
  • Spiele einbringen
  • Liederanleiten
  • Mit Henna malen
  • Zu hören/ ein offenes Ohr haben
  • Geduld
  • Verbindende Gespräche
  • Lachen am Lagerfeuer
  • Singen und Musik
  • In der Natur sein
  • Sich mit Technik auseinanderzusetzen, ja, ich verzweifle manchmal mit meinem Laptop 🙂
  • Druck und Bewertung
  • Wenn Menschen ausgeschlossen werden
  • Wenn Macht/ Hierarchien ausgenutzt werden
  • Joggen
  • Eine Tour durch den Amazonas machen
  • Meine Angst beim klettern überwinden
  • Gitarre spielen können (schon ein langes To-Do auf meiner Liste)
  • Das meine Uni Abgaben sich von alleine erledigen
  • Ein Respektvoller und warmer Umgang
  • Reflexionsrunden/ miteinander einchecken
  • Mein Tagebuch
  • Meine Freund*innen

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